News & Infos

Wissen hilft heilen - Intensivweiterbildung Heimtiere

Frau Dr. Venerito und ich sind ab morgen in Bielefeld. Deshalb bleibt unsere Praxis vom 21.-23.02.19 geschlossen.

In dringenden Fällen bitte an den diensthabenden Nottierarzt, das Tiermedizinische Versorgungszentrum Magdeburg oder eine Universitätsklinik wenden.

www.tierarztpraxis-barleben.de/

Ab 25.02.19 sind wir wieder regulär in der Praxis.
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Wissen hilft heilen - Intensivweiterbildung Heimtiere

Frau Dr. Venerito und ich sind ab morgen in Bielefeld. Deshalb bleibt unsere Praxis vom 21.-23.02.19 geschlossen.

In dringenden Fällen bitte an den diensthabenden Nottierarzt, das Tiermedizinische Versorgungszentrum Magdeburg oder eine Universitätsklinik wenden.

https://www.tierarztpraxis-barleben.de/

Ab 25.02.19 sind wir wieder regulär in der Praxis.

19.02.19

Tierärztliche Praxis Barleben

Diagnostik

Nur durch angemessene Diagnostik kann in vielen Fällen die Prognose einer Krankheit eingeschätzt und Ihr Tier gezielt behandelt werden. In unserer Praxis stehen Labor, Röntgen und Ultraschall zur Verfügung. Darüber hinaus arbeiten wir bei bestimmten Fragestellungen mit anderen spezialisierten Kollegen zusammen (z.B. Herzultraschall, CT).

www.tierarztpraxis-barleben.de/leistungen/Diagnostik: medizinische Detektivarbeit! Es ist oft nicht, wie es auf den ersten Blick scheint. Dieser Satz gilt nicht nur für berühmte Kriminalfälle, sondern auch für die Medizin. Eine Diagnose zu erstellen, kann je nach Fall einem kriminalistischen Puzzlespiel gleichen und viele einzelne Untersuchungen erfordern. Und selbst dann ist das Ergebnis nicht immer eindeutig. Was für den Tierarzt selbstverständlich ist, ist für viele Tierbesitzer manchmal schwer nachzuvollziehen. Dem einen oder anderen drängt sich dann der Verdacht auf, der Tierarzt wolle lediglich seine Kasse füllen. Doch wie bei der Verbrecherjagt ist es auch in der Medizin entscheidend, den wahren Übeltäter ausfindig zu machen, sonst treibt er sein Unwesen weiter. Was aber macht die Diagnose, also die genaue Feststellung oder Bestimmung einer Krankheit, denn so schwierig? In der Tiermedizin beginnt die Herausforderung bereits damit, dass der Patient sein Leiden nicht selbst beschreiben kann. Ein Beispiel: Ein Hundebesitzer hat beobachtet, dass sein Vierbeiner auffällig viel trinkt. Nun kann die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme die unterschiedlichsten Ursachen haben und auch auf eine schwere Erkrankung wie ein Leber- oder Nierenleiden, eine hormonelle oder eine Harnwegserkrankung oder Diabetes hinweisen. Um aus der Vielzahl der möglichen Erkrankungen, diejenige zu identifizieren, die es zu behandeln gilt, bedarf es neben einer ausführlichen Anamnese, also der genauen Betrachtung der Krankheitsgeschichte des Patienten, körperlicher, labordiagnostischer und gegebenenfalls auch bildgebender Untersuchungen. So kann etwa eine Laboruntersuchung von Blut und Urin dabei helfen, eine Leber- oder Nierenerkrankungen auszuschließen oder mögliche organische oder hormonelle Erkrankungen zu erkennen. Häufig sind weitere Untersuchungen, wie z. B. eine Ultraschalluntersuchung oder Hormontests, erforderlich. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch, warum im Notdienst häufig nicht die Möglichkeit besteht, eine endgültige Diagnose zu stellen. Hier wird jede Minute investiert, um kritische Patienten zu stabilisieren und ihnen über die akute Situation hinwegzuhelfen. Für eine ausführliche Abklärung bleibt nicht die Zeit, sie muss anschließend im regulären Praxis- oder Klinikbetrieb erfolgen. Erst wenn die verschiedenen Befunde ein klares Bild ergeben und die Diagnose feststeht, kann der Tierarzt seinen Patienten zielgerichtet und mit Aussicht auf Erfolg behandeln.
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Diagnostik

Nur durch angemessene Diagnostik kann in vielen Fällen die Prognose einer Krankheit eingeschätzt und Ihr Tier gezielt behandelt werden. In unserer Praxis stehen Labor, Röntgen und Ultraschall zur Verfügung. Darüber hinaus arbeiten wir bei bestimmten Fragestellungen mit anderen spezialisierten Kollegen zusammen (z.B. Herzultraschall, CT).

https://www.tierarztpraxis-barleben.de/leistungen/

18.02.19

Tierärztliche Praxis Barleben

Auflösung

Es handelt sich um sogenannte Struvitkristalle im Harn einer Katze unter dem Mikroskop.

Unser Foto ist bezüglich der Erkennbarkeit etwas missglückt, auch wenn es künstlerisch sehr eindrucksvoll ist. 😉
Auf dem ersten Bild kann man die Harnkristalle mit ihrer typischen Form gut erkennen.

Die Ursachen sind vielfältig. Neben weiteren Untersuchungen sollten die Umgebungsbedingungen optimiert und die Fütterung umgestellt werden.

Bei Fragen zum Thema bitte in der Praxis melden.
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Es handelt sich um sogenannte Struvitkristalle im Harn einer Katze unter dem Mikroskop.

Unser Foto ist bezüglich der Erkennbarkeit etwas missglückt, auch wenn es künstlerisch sehr eindrucksvoll ist. 😉
Auf dem ersten Bild kann man die Harnkristalle mit ihrer typischen Form gut erkennen.

Die Ursachen sind vielfältig. Neben weiteren Untersuchungen sollten die Umgebungsbedingungen optimiert und die Fütterung umgestellt werden.

Bei Fragen zum Thema bitte in der Praxis melden.Image attachment

Kunst in der Tierärztlichen Praxis

Mit diesem Bild verabschieden wir uns schonmal ins Wochenende.
Was das Ganze mit Kleintiermedizin zu tun hat, erklären wir in der nächsten Woche.

Heute und morgen sind wir regulär in der Praxis. Außerhalb der Sprechzeiten bitte an den Tierärztlichen Notdienst wenden.

www.tierarztpraxis-barleben.de/
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Kunst in der Tierärztlichen Praxis 

Mit diesem Bild verabschieden wir uns schonmal ins Wochenende.
Was das Ganze mit Kleintiermedizin zu tun hat, erklären wir in der nächsten Woche.

Heute und morgen sind wir regulär in der Praxis. Außerhalb der Sprechzeiten bitte an den Tierärztlichen Notdienst wenden.

https://www.tierarztpraxis-barleben.de/

14.02.19

Tierärztliche Praxis Barleben

Da mehrfach gewünscht, erklären wir Ihnen heute einmal detailliert (am Beispiel einer Katze), wie eine professionelle Zahnbehandlung in unserer Praxis abläuft.

Da wir als moderne Fachtierarztpraxis wissen, dass eine reine Zahnsteinentfernung dem Tier auf Dauer in vielen Fällen leider keinesfalls hilft, empfehlen wir eine sogenannte professionelle Zahnsanierung.

Ihre Katze wird von uns eingehend untersucht und das genaue Körpergewicht ermittelt. Anschließend wird ein Venenzugang gelegt, über den ggf. Blut zur Untersuchung entnommen wird. Daraufhin wird ein sehr starkes Schmerzmedikament gespritzt, anschließend die Narkose über moderne Medikamente via Venenzugang eingeleitet. Danach wird Ihr Tier intubiert, so dass Narkosegas und Sauerstoff über einen kleinen Schlauch in der Luftröhre kontinuierlich während der gesamten Zahnbehandlung zugeführt werden können. Der Tubus ist außerdem essentiell, um die Atemwege vor Flüssigkeit, Zahnstein und Zahnresten zu schützen. Außerdem werden die Vitalfunktionen (Atmung, Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt, Körpertemperatur) kontinuierlich überwacht. Ihre Katze wird infundiert und befindet sich während der Narkose und in der Aufwachphase in einen speziellen "Wärmevorrichtung".

Die Zahnsanierung an sich umfasst die Reinigung, Politur und Versiegelung gesunder Zähne sowie die Entfernung aller kranken Zähne. Aufgrund anatomischer Besonderheiten ist hierzu eine Eröffnung des Kiefers und Zerlegung mehrwurzliger Zähne nötig, da keine Wurzelreste verbleiben sollten. Danach werden die Wunden mit resorbierbarem Nahtmaterial mit spezieller Nahttechnik wieder verschlossen. Die Zeit der "reinen" Zahnbehandlung beläuft sich nicht selten auf ca. 2 Stunden.

Dass unter anderem eine Zahneinheit, wie Sie sie vom Humanzahnarzt kennen, ein Narkosegerät und ein erfahrener Tierarzt nötig sind, versteht sich von selbst.

Aufgrund all dieser Maßnahmen sind Narkose und Operation auch für ältere und Risikopatienten gut geeignet. Die Tiere verlassen unsere Praxis in der Regel einige Zeit später in verhältnismäßig fittem Zustand. Natürlich geben wir keine schlafenden Tiere mit nach Hause, da Sie als Tierbesitzer bei Komplikationen logischerweise nicht adäquat handeln können.

Es geht natürlich auch anders und kostengünstig (entspricht aber durchaus nicht unserer Philosophie): Verabreichen einer Narkosespritze in den Muskel, schnelles Abkratzen von Zahnstein und Ziehen von "Wackelzähnen". Oft wird dies im Rahmen einer anderen Operation noch "schnell" mitgemacht, um dem Patienten eine Narkose zu ersparen. Leider ist hier das Komplikationsrisiko deutlich höher und der Erfolg nicht von Dauer.

Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen zum Thema in unserer Praxis. 😷😉
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Da mehrfach gewünscht, erklären wir Ihnen heute einmal detailliert (am Beispiel einer Katze), wie eine professionelle Zahnbehandlung in unserer Praxis abläuft.

Da wir als moderne Fachtierarztpraxis wissen, dass eine reine Zahnsteinentfernung dem Tier auf Dauer in vielen Fällen leider keinesfalls hilft, empfehlen wir eine sogenannte professionelle Zahnsanierung.

Ihre Katze wird von uns eingehend untersucht und das genaue Körpergewicht ermittelt. Anschließend wird ein Venenzugang gelegt, über den ggf. Blut zur Untersuchung entnommen wird. Daraufhin wird ein sehr starkes Schmerzmedikament gespritzt, anschließend die Narkose über moderne Medikamente via Venenzugang eingeleitet. Danach wird Ihr Tier intubiert, so dass Narkosegas und Sauerstoff über einen kleinen Schlauch in der Luftröhre kontinuierlich während der gesamten Zahnbehandlung zugeführt werden können. Der Tubus ist außerdem essentiell, um die Atemwege vor Flüssigkeit, Zahnstein und Zahnresten zu schützen. Außerdem werden die Vitalfunktionen (Atmung, Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt, Körpertemperatur) kontinuierlich überwacht. Ihre Katze wird infundiert und befindet sich während der Narkose und in der Aufwachphase in einen speziellen Wärmevorrichtung.

Die Zahnsanierung an sich umfasst die Reinigung, Politur und Versiegelung gesunder Zähne sowie die Entfernung aller kranken Zähne. Aufgrund anatomischer Besonderheiten ist hierzu eine Eröffnung des Kiefers und Zerlegung mehrwurzliger Zähne nötig, da keine Wurzelreste verbleiben sollten. Danach werden die Wunden mit resorbierbarem Nahtmaterial mit spezieller Nahttechnik wieder verschlossen. Die Zeit der reinen Zahnbehandlung beläuft sich nicht selten auf ca. 2 Stunden. 

Dass unter anderem eine Zahneinheit, wie Sie sie vom Humanzahnarzt kennen, ein Narkosegerät und ein erfahrener Tierarzt nötig sind, versteht sich von selbst.

Aufgrund all dieser Maßnahmen sind Narkose und Operation auch für ältere und Risikopatienten gut geeignet. Die Tiere verlassen unsere Praxis in der Regel einige Zeit später in verhältnismäßig fittem Zustand. Natürlich geben wir keine schlafenden Tiere mit nach Hause, da Sie als Tierbesitzer bei Komplikationen logischerweise nicht adäquat handeln können.

Es geht natürlich auch anders und kostengünstig (entspricht aber durchaus nicht unserer Philosophie): Verabreichen einer Narkosespritze in den Muskel, schnelles Abkratzen von Zahnstein und Ziehen von Wackelzähnen. Oft wird dies im Rahmen einer anderen Operation noch schnell mitgemacht, um dem Patienten eine Narkose zu ersparen. Leider ist hier das Komplikationsrisiko deutlich höher und der Erfolg nicht von Dauer.

Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen zum Thema in unserer Praxis. 😷😉Image attachment

 

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Sehr interessant!!

Jule hat auch alles super überstanden 😺

Hat unser Mogli erfolgreich hinter sich gebracht 😺

Kostet?

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